Münchner Schwert und Nymphenburger Schloss
hießen die letzten beiden Wettbewerbe der Alsfelder Fechtabteilung in diesem Jahr.
Beim Kampf um das Münchner Schwert starteten für die Alsfelder Fechtabteilung die Brüder Norman und Marlon Hirzmann im international besetzten Teilnehmerfeld.
Norman verlor in seiner Vorrunde nur gegen den Italiener Nuccio, in der Zwischenrunde musste er sich nur dem belgischen Ausnahmefechter Seppe van Holsbeke geschlagen geben. Für die 64er Direktausscheidung an Position 13 gesetzt, verlor er das erste Gefecht gegen den Italiener Pozzi mit 15:11 Treffern und im Hoffnungslauf gegen dessen Landsmann Nicolo mit 15:13, so dass für Norman der Wettkampf mit Platz 49 beendet war. Marlon handelte sich in der Vorrunde 2 Niederlagen und in der Zwischenrunde eine Niederlage ein. In der Direktausscheidung besiegte er zuerst den Koblenzer Mogg mit 15:11 Treffern und danach den Eislinger Lehnert mit 15:12 Treffern. Auch den dritten Kampf in Folge konnte Marlon gegen den Italiener Benedetto mit 15:10 Treffern für sich entscheiden.
In einem von beiden Fechtern sehr stark gefochtenem Kampf musste er sich dem Belgier van Holsbeke knapp mit 13:15 Treffern geschlagen geben. Im Hoffnungslauf gegen den Argentinier Alexander Achten handelte er sich eine vermeidbare 14:15 Niederlage ein, die für ihn das Aus und Platz 17 bedeutete.
Einen Tag später nahmen die Damen den Wettkampf um den Pokal des Nymphenburger Schloss auf.
Lisa Cloos, Laura Eisenträger und Solvejg Kleber qualifizierten sich alle für die Zwischenrunde. In den zum Teil sehr unterschiedlichen Zwischenrunden erwischte es Laura, die sich mehrer Niederlagen mit 4:5 Treffern einhandelte und damit knapp an der Qualifikation für die 32er Direktausscheidung scheiterte. Laura erreichte Platz 33.
Lisa, jüngste Alsfelderin kämpfte sich mit einer sehr guten Leistung in die Runde der 32 besten Fechterinnen des Turniers vor. In der Direktausscheidung musste sie allerdings mit 9:15 Treffern gegen Pressmar und 6:15 Treffern gegen Otronsek zwei Niederlagen hintereinander einstecken, so dass für sie das Turnier mit Platz 25 beendet war.
Solvejg Kleber, gesundheitlich angeschlagen, qualifizierte sich als 7te für die Direktausscheidung. Im ersten Gefecht setzte sich Solvejg mit 15:13 Treffern gegen die Dormagenerin Henze durch, bevor sie mit dem gleichen Ergebnis an Bührle scheiterte. Im Hoffnungslauf hatte sie gegen die starke Ungarin bei der 8:15 Niederlage keine Chance mehr und belegte Platz 18.
Die Trainer Jörg Siebert und Uli Eisenträger konnten nur zum Teil mit dem Abschneiden ihrer Akteure zufrieden sein. Laura, aufgrund ihres Verletzungspech, immer noch von ihrer Bestform entfernt, hätte unter normalen Umständen weiter vorne landen müssen. Solveig fehlte aufgrund ihrer überstandenen Grippe die Kondition um die Direktausscheidungskämpfe positiv zu gestalten.
Zufrieden waren alle mit Lisa, die ais einer der jüngsten Fechterinnen die Runde der besten 32 erreichen konnte.
Fechterisch war weder an Marlon noch an Norman etwas auszusetzen. Marlon hatte in den entscheidenden Augenblicken einfach Pech mit seinen Aktionen und Norman fehlt einfach das Training, zu dem er bei seiner Tätigkeit als Assistenzarzt momentan keine Zeit findet.
Positiv aus Alsfelder Sicht ist, dass alle Bundeskaderfechter (Solvejg, Laura und Marlon) auf ihren Bundesranglisten weiter unter den ersten 12 plaziert sind, so dass sie alle an den kommenden Weltcups teilnehmen können.



